Unser Projekt im Osten der Ukraine

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Die Region Dnipropetrowsk liegt im Osten der Ukraine in unmittelbarer Nähe zur Frontlinie – und ist seit 2022 fast täglich unter Beschuss. In der Region haben viele Menschen Angehörige verloren oder mussten ihr Zuhause verlassen. Geflohen sind vor allem Frauen. Sie leiden unter Stress, Ängsten und Traumata – und müssen allein für sich und ihre Familien sorgen. Mit unseren Partner*innen helfen wir ihnen, neue Hoffnung und Stärke zu finden.

» Region Dnipropetrowsk

Unzureichende Versorgung für mentale Gesundheit

Das Versorgungssystem in der Region ist überfordert – wegen der hohen Anzahl an Binnenvertriebenen, aber auch durch die täglichen Luftangriffe, die viele Menschen verwunden.
Insbesondere im Bereich mentale Gesundheit und psychosoziale Begleitung ist die Versorgung durch staatliche Sozialdienste unzureichend und lückenhaft.

Die Betroffenen haben Schwierigkeiten, eine angemessene und dauerhafte Unterstützung zu erhalten. Hinzu kommen die Sicherheitsrisiken und die eingeschränkte Mobilität in dieser Kriegsregion: Für viele Menschen ist es kaum bis gar nicht möglich, Hilfe in einer Anlaufstelle selbst aufzusuchen.

In vielen Gemeinden sind NGOs und zivilgesellschaftliche Initiativen die einzigen Anlaufstellen für Menschen, die psychosoziale Unterstützung brauchen.

 

Fakten & Zahlen

3,7 Mio. Menschen
sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Die meisten leben in den östlichen Regionen Dnipropetrovsk, Kharkiv und Donezk.

Quelle: UNHCR 2026

471.948 Menschen
sind allein in der Region Dnipropetrowsk als Binnenvertriebene registriert. Viele mussten mehrmals fliehen.

Quelle: UNHCR 2026

Rund 38%
weisen ein hohes Depressionsrisiko auf. Besonders betroffen sind u.a. Frauen und Binnenvertriebene.

Quelle: IOM-Report (2024)

Wie wir Frauen in der Region unterstützen

Unser Einsatz im Osten der Ukraine begann 2018. 2025 haben wir damit gestartet, durch unser Mini-Grants-Programm kleine, informelle Fraueninitiativen im Osten der Ukraine zu unterstützen. Daraus sind neue Partnerschaften und Projekte entstanden.

Psychische Gesundheit – der Schlüssel zu einem neuen Leben

Gemeinsam mit lokalen Fraueninitiativen vor Ort bieten wir Frauen und Mädchen, die vom Krieg und Gewalt betroffen sind, an:

  • individuelle psychologische Beratung
  • therapeutische Gruppenangebote wie Kunsttherapie, Gesang, körperorientierte Traumaarbeit sowie Selbstvertrauenstraining

Unsere Ziele:

» die psychische Gesundheit der Frauen stärken
Die Frauen können mit professionellen Fachkräften über ihre Sorgen sprechen und ihre Traumata aufarbeiten. Sie werden darin unterstützt, den Alltag zu bewältigen. Durch Singen, Malen oder Bewegungen erlernen sie Methoden, um Stress und Ängste abzubauen. Auch die Verbundenheit der Gruppe hilft den Frauen, sich besser zu fühlen, Erlebtes zu verarbeiten und nach vorne zu blicken.

» Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen
Viele Frauen haben Angehörige und ihr soziales Umfeld verloren – vor allem diejenigen, die ihre Heimatorte verlassen mussten. Die Anlaufstellen unserer Partnerinnen sind wichtige Begegnungsorte, wo die Frauen neue Kontakte knüpfen und solidarische Netzwerke aufbauen können.

Zivilgesellschaft von unten stärken

Wir arbeiten mit lokalen, selbstorganisierten und meist informellen Fraueninitiativen zusammen, die aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstanden sind. Diese Frauengruppen, die teilweise von Betroffenen selbst initiiert wurden, leisten eine wertvolle Arbeit und wissen genau, was vor Ort gebraucht wird und wie sie es am besten umsetzen sollen. Ihnen fehlen aber oft eine planbare Finanzierung und nachhaltige Strukturen.

Diese Fraueninitiativen und neu gegründete NGOs unterstützen wir mit:

  • Beratung und Unterstützung bei der Vereinsgründung
  • Mentoring und Trainings, damit die Initiativen sich nachhaltig etablieren
  • Finanzielle Unterstützung von langfristigen Projekten
  • Vergabe von Mini-Grants, um schnell und flexibel zu handeln (z.B. neue Aktivitäten starten)

 

Unsere Arbeit in der Region Dnipropetrowsk wird durch Spenden finanziert und durch die Unterstützung von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung (bis Ende April 2026) und von 24 gute Taten (bis zum September 2026).

Hier online spenden

Oder Direktüberweisung:
Volksbank Freiburg
IBAN DE15 6809 0000 0002 1001 00
BIC GENODE61FR1

Spenden
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