Mit Frauen.
Für Frauen.

Wir unterstützen Frauen, die von Krieg und Gewalt bedroht sind. Hierfür arbeiten wir mit Partnerorganisationen in Kriegs-und Krisenregionen zusammen, die Schutzräume und psychosoziale Hilfe für Frauen anbieten. Damit stärken wir bewusst lokale Strukturen und Expertise und schaffen Arbeitsplätze vor Ort. Wichtige Grundsätze unserer Arbeit sind Solidarität und Empowerment: wir stärken Autonomie und Selbstbestimmung der Frauen vor Ort, und setzen uns dafür ein, dass sie ihre Interessen eigenmächtig und selbstbestimmt vertreten können.

Frauen, Krisen und Gewalt

Frauen sind von Flucht und Konflikten anders betroffen als Männer und ihre Belange bleiben meist unberücksichtigt. Frauen sind häufig diejenigen, die in Konfliktsituationen ihre Familien ernähren und sich als Akteurinnen aktiv für Frieden und Konfliktlösungen einsetzen. Zugleich sind sie in bewaffneten Konflikten einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, sexualisierte Kriegsgewalt, sexuelle Ausbeutung, häusliche Gewalt und andere Formen von Gewalt zu erfahren – meist im Verborgenen und mit gravierenden Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft. AMICA kämpft für Selbst­bestimmung und Geschlechter­gerechtigkeit. Auf Grundlage der UN-­Resolution 1325 (» mehr hier) fordern wir, Krieg und Friedens­prozesse aus einer Gender­perspektive zu betrachten.

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Unser Ansatz

Wir arbeiten unmittelbar mit zivilgesellschaftlichen Frauenorganisationen und Frauenrechtsaktivistinnen in Kriegs-und Krisengebieten zusammen. Gemeinsam mit unseren Partner*innen arbeiten wir daran, vor Ort stabile und langfristige Strukturen zu etablieren und entwickeln Unterstützungsangebote für Frauen, die von Krieg und Gewalt bedroht sind. Damit stärken wir die lokale Zivilgesellschaft und Fachpersonal vor Ort, die dringend benötigte Schutzräume und psychosoziale Beratungsangebote für Frauen anbieten. Unser ganzheitlicher Ansatz in Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen setzt an drei miteinander verschränkten Handlungsebenen an:

 

1. Stärkung auf individueller Ebene:

    • Wir bieten psychologische, rechtliche, medizinische und ökonomische Angebote für Frauen und Mädchen in Krisen-und Kriegsgebieten (psychosoziale Beratung).

2. Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen:

    • Wir unterstützen und begleiten den Aufbau stabiler, unabhängiger und gut vernetzter Frauenorganisationen zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Angebote für Frauen.
    • Wir vermitteln Trainings, Wissen und Know-how zur Stabilisierung dieser Strukturen und Netzwerke.

3. Stärkung der Transformation auf struktureller Ebene:

    • Wir setzen uns für einen Wandel hin zur Geschlechtergerechtigkeit ein, indem wir auf gesellschaftlicher und politischer Ebene friedensbildende und gleichstellungspolitische Maßnahmen unterstützen.
    • Wir leisten gesellschaftliche Aufklärung und Präventionsarbeit zum Thema Gewalt gegen Frauen, sexualisierte Kriegsgewalt, den Ursachen, Folgen und möglichen Gegenmaßnahmen.

Wofür wir stehen

Rede zum Göttinger Friedenspreis


Foto: Stiftung Dr. Roland Röhl (Peter Heller)


Zivilcourage, Empowerment, Solidarität: In ihrer Rede zur Preisverleihung des Göttinger Friedenspreises äußert sich Dr. Gabriele Michel zu diesen drei zentralen Begriffen. Ein Einblick in unserer Arbeit und unsere Vision.

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Woher wir kommen

1993: wie alles begann


Foto: AMICA e.V:


AMICA entstand in Freiburg 1993 während des Kriegs im ehemaligen Jugoslawien. Ursprünglich gegründet als humanitäre Hilfsorganisation ist AMICA heute eine international tätige Nichtregierungsorganisation.

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Mit wem wir arbeiten

Netzwerk & Kooperationen


Foto: MiNZ&KUNST


AMICA arbeitet in zahlreichen Netzwerken und Bündnissen. Dadurch machen wir unser Fachwissen aus der internationalen Zusammenarbeit im Inland zugänglich und bringen uns in frauenpolitische Debatten ein.

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Solidarisch & feministisch

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