AMICA in der Ukraine

Im Osten der Ukraine wird noch immer gekämpft. In der Pufferzone und in den Regionen mit vielen Binnenvertriebenen leiden Frauen und Mädchen unter Gewalt. Daher baut AMICAs Partnerorganisation Unterstützungsstrukturen mit psychosozialer Beratung auf.

Unser Projekt in der Ukraine

In der Konfliktzone im Osten der Ukraine hat jede dritte Frau sexualisierte Kriegs­­gewalt erlebt oder mit­angesehen, berichtet ein Bericht von Chatham House 2020. Noch mehr Frauen sind von häuslicher Gewalt betroffen, die im Zuge des Konflikts zunimmt. In dem Beratungs­zentrum von unserer Partner­organisation Berehynia in Mariupol und an 20 Orten in der Pufferzone, die regelmäßig von mobilen Teams angefahren werden, bieten die Mit­arbeiter*innen psychosoziale, medizinische und rechtliche Beratung an. Eine ganzheitliche Unter­stützung ist notwendig, da die Folgen von Krieg und sexualisierter Gewalt tiefgreifend und vielschichtig sind.

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„Die Resolution verliert kein Wort über Sanktionen, die im Falle einer Nicht­erfüllung verhängt werden.[…] Wir fordern, dass das Verbrechen der sexuellen Gewalt auch in Kriegszeiten geahndet wird.“
Maryna Puhachova, Berehynia, Ukraine

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„Ich habe mich der Frauen­rechts­bewegung angeschlossen, weil […] ich die Gewalt­toleranz unserer Gesellschaft nicht ausstehen [kann]. Wissen Sie, so eine Haltung der Nicht­einmischung, als ob es egal ist, was beim Nachbarn passiert.“
Olha Moisieieva, Berehynia, Ukraine

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Natalia Schaaf, Referentin für Osteuropa bei AMICA, wurde von dem online Magazin fudder interviewt und stellt ihre Arbeit im Osten der Ukraine vor. Dabei liegt der Fokus auf dem Empowerment und der langfristigen Stärkung der Fraueninitiativen vor Ort.

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