AMICA e.V. ist eine Frauenrechtsorganisation, die sich für gewaltbetroffene Frauen in Krisen- und Kriegsgebieten einsetzt.
Für das Recht auf Selbstbestimmung, Gerechtigkeit und Teilhabe!

Frauen stärken – Freund*in werden!

Wer schaut hin, wenn ein Land in Krieg gerät? Wer hilft Frauen, die von Gewalt betroffen sind und das Überleben ihrer Familie sichern? Wer – und vor allem wie lange?

AMICA arbeitet mit Partnerinnen in Krisengebieten zusammen. Sie sind Juristinnen, Ärztinnen, Therapeutinnen, Aktivistinnen. Sie erleben Tag für Tag, wie die Gewalt ansteigt und sich bestehende Ungerechtigkeiten verschärfen, je länger die Krisen andauern – auch dann, wenn die Öffentlichkeit schon lange woanders hinschaut. Sie haben entschieden, aktiv zu werden und Frauen zu stärken.

Werde auch Du solidarisch und unterstütze Frauen in Not. Werde Freund*in!

Mit einer Fördermitgliedschaft hilfst Du, unsere Projekte langfristig und dauerhaft zu sichern. | Illustration: Julia Feller
 

 

1. Stärkung auf individueller Ebene:

    • Wir bieten psychologische, rechtliche, medizinische und ökonomische Angebote für Frauen und Mädchen in Krisen-und Kriegsgebieten (psychosoziale-Beratung).

2. Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen:

    • Wir unterstützen und begleiten den Aufbau stabiler, unabhängiger und gut vernetzter Frauenorganisationen zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Angebote für Frauen.
    • Wir vermitteln Trainings, Wissen und Know-how zur Stabilisierung dieser Strukturen und Netzwerke.

3. Stärkung der Transformation auf struktureller Ebene:

    • Wir setzen uns für einen Wandel hin zur Geschlechtergerechtigkeit ein, indem wir auf gesellschaftlicher und politischer Ebene friedensbildende und gleichstellungspolitische Maßnahmen unterstützen.
    • Wir leisten gesellschaftliche Aufklärung und Präventionsarbeit zum Thema Gewalt gegen Frauen, sexualisierte Kriegsgewalt, den Ursachen, Folgen und möglichen Gegenmaßnahmen.

Frieden? Nicht ohne uns!

Frauen sollen „gleichberechtigt und im vollen Umfang teilhaben“, sagt die UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Vor 20 Jahren wurde der Text von den Vereinten Nationen verabschiedet. Ein Meilenstein für alle Frauen, die in Kriegs- und Krisenregionen leben und sich aktiv gegen Gewalt und für Frieden einsetzen. Ein bahnbrechender Text, dessen Umsetzung leider weltweit unzureichend ist. Was ist (nicht) passiert?

Wer könnte besser berichten als unsere Partnerinnen? Zum 20-jährigen Jubiläum wollen wir ihren Erfahrungen Gehör verschaffen und gemeinsam fordern: Frauen müssen an Friedensprozessen beteiligt werden! Denn ohne Teilhabe und Gleichberechtigung ist nachhaltiger Frieden nicht möglich!

» Sie möchten mehr erfahren? Unter www.20-jahre-1325.org finden Sie alle Videos, Intervierws und unsere Forderungen zur Umsetzung der Resolution.

Corona-Krise: Solidarität ist die Antwort!

Unsere Partnerinnen arbeiten derzeit unter schwersten Bedingungen und halten ihre Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen trotz der Corona-Krise aufrecht. In ohnehin bereits von Krisen betroffenen Ländern betrifft die Pandemie die Menschen besonders hart.

» Helfen Sie bitte auch in dieser schwierigen Zeit – wir brauchen Ihre Unterstützung!

Unsere Vision
Für eine friedliche, geschlechtergerechte Welt, ohne Gewalt gegenüber Frauen.

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