AMICA im Libanon

Foto: Christina Brun

Frauen sind in Krisenzeiten und in Geflüchtetenlagern überproportional stark von Gewalt und Armut betroffen. Unsere Partnerorganisation im Libanon berät Frauen, bietet ihnen Schutzräume und richtet sich an syrische Frauen, die in den Geflüchteten-Siedlungen der Bekaa-Ebene leben.

Unser Projekt im Libanon

Seit 2014 arbeiten wir im Libanon mit der Partnerorganisation KAFA (enough) Violence and Exploitation aus Beirut. Vor Ort betreibt das Team von KAFA eine Help-Hotline und ein Beratungszentrum in der Bekaa-Ebene. Hier bieten sie psychosoziale und rechtliche Beratung sowie Weiterbildungen für libanesische und syrische Frauen an. Um Frauen zu unterstützen, die nicht in der Lage sind, Hilfe aufzusuchen, geht das Team auch in die Geflüchteten-Camps.

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„Solange wir in patriarchalischen Gesellschaften und Regimen leben, werden wir niemals Frieden erreichen. […] Wir werden nicht in der Lage sein, die volle Gleichstellung zu erreichen, wenn Frauen nicht teilhaben und Führungspositionen besetzen.“
Zoya Rouhana, KAFA, Libanon

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After fleeing the war in Syria, violence and abuse did not disappear from Alaa’s life. Her husband continued to mistreat her physically and emotionally. In our support center she finally received help and protection. Soon followed her final step toward freedom: She divorced her husband. Produced by AMICA and KAFA.

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“Thank you AMICA” sagen in diesem Video­clip Be­sucher*innen und Mit­arbeiter*innen unseres Beratungs­zentrums im Libanon. Wir bedanken uns wiederum bei ihnen für ihr unglaubliches Engagement und bei allen Unter­stützer*innen und Spender*innen, die diese Arbeit ermöglichen!

Zum Videoclip

» Corona-Pandemie im Libanon
Krisen haben ein Geschlecht

Corona ist nur eine Krise neben anderen im Libanon. Wirtschaftskollaps, Bankenkrise und die humanitäre Krise der Geflüchteten vor allem aus Syrien verschränken sich mit der Pandemie zu einer verheerenden Gesamtsituation. Für Frauen sind die Folgen besonders einschneidend, denn Krisen sind nie geschlechtsneutral. Ein feministischer Blick auf die Pandemie ist daher (nicht nur) im Libanon nötig. Ein Beitrag von AMICA in der Zeitschrift iz3w. | Foto: Christina Brun

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"نحن نتمسك معا"
"Wir halten zusammen!"

Foto: Christina Brun

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