seit 1993 in Bosnien und Herzegowina

Aus der anfänglichen humanitären Hilfe entwickelte sich binnen kurzer Zeit ein Modellprojekt der psychosozialen Hilfe für traumatisierte Frauen. Heute arbeiten viele der Beratungszentren selbständig.

Straflosigkeit beenden!
Der Kampf um Gerechtigkeit


Landfrauen-Treffen in Prozor-Rama, 2018 ©AMICA e.V.


Geschätzt 50.000 Menschen, vor allem Frauen und Mädchen, fielen während des Krieges in dem Westbalkanstaat sexualisierter Gewalt zum Opfer – doch die geringe Zahl an Verurteilungen sowie ausbleibende Entschädigungen verhindern, dass Überlebende mit der Vergangenheit abschließen können.

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“Die Wahrheit ist wichtiger”
Porträt über Saja Ćorić


Saja Ćorić in Freiburg, 2018 (c) AMICA e.V.


Saja Ćorić kämpfte gegen große Widerstände für ein Anliegen, das trotz UN-Resolutionen und offiziellen Erklärungen weltweit ein Tabu bleibt: Die Anerkennung sexualisierter Gewalt als Kriegsverbrechen. Für AMICA war Saja Coric eine wichtige Mitstreiterin und großes Vorbild. Ein Nachruf.

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Selbstevaluation
25 Jahre Arbeit in Bosnien


Ärtzliche Beratung 1993-1996 ©Archiv AMICA e.V.


„Wenn wir uns heute auf der Straße begegnen, begrüßen wir uns, küssen uns“. Elma, die in Wirklichkeit anders heißt, lächelt, als wir sie fragen, wie sie sich heute fühlt, umgeben von anderen Frauen und Freundinnen, die wie sie mit den Langzeitfolgen des Krieges kämpfen: „AMICA ist für uns ein zweites Zuhause“.

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Srebrenica. 11. Juli 1995
“Denn ihr seid nicht allein”


© www.srebrenica-frauen.org


Nach 25 Jahren ist der Genozid von Srebrenica immer noch eine offene Wunde für die Überlebenden – und ein sehr dunkles Kapitel der europäischen und internationalen Politik. Zum 25. Gedenktag ist es unsere Aufgabe, nicht wegzuschauen, nicht zu vergessen.

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Ne odustajemo!

Wir geben nicht auf!

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