Declaration on Sexual Violence

Sexualisierte Gewalt hat viele Formen – auch solche, die oft übersehen, verharmlost oder nicht ausreichend erfasst werden. Recht und Politik erfassen häufig die von Überlebenden selbst wahrgenommenen und definierten sexualisierten Gewalterlebnisse nur unzureichend.

Die Women’s Initiatives for Gender Justice hat sich darum zum Ziel gesetzt, mit den Betroffenen und Überlebenden sexualisierter Gewalt selbst zu sprechen und die Expertise von über 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen zu bündeln, die im Kampf gegen sexuelle Gewalt arbeiten.

Heraus kam nun eine Deklaration, die den Stimmen der Betroffenen von sexualisierter Gewalt Gehör verschafft. Die Deklaration soll dazu dienen, die im internationalen Recht bestehenden Definitionsmängel zu beseitigen und internationale Strafrechtsexpert*innen, Ankläger*innen, Verteidiger*innen, Opfervertreter*innen und Ankläger*innen über die Tragweite des Begriffs „sexualisierte Gewalt“ zu informieren. Sie trägt aus Perspektive von Betroffenen zu einem besseren Verständnis darüber bei, was sexualisierte Gewalt ausmacht und beleuchtet die Komplexität, die verschiedenen Formen und Kontexte der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzung – ein ganz zentraler Grundstein dafür, dass in Zukunft Gesetze, Richtlinien und Praktiken entwickelt werden, um sexualisierte Gewalt wirksamer zu bekämpfen!

Weitere Informationen unter: https://4genderjustice.org/call-it-what-it-is/

Weitere Nachrichten

Newsletter April 26


Aktuell stehen Frauen und Demokratie unter verstärktem Beschuss. Frauen sind auf der Flucht vor sexualisierter Kriegsgewalt und Gräueltaten wie im Sudan. Der politische Diskurs ignoriert die Belange der Frauen, instrumentalisiert sie oder agiert gegen sie. Doch es gibt auch positive Neuigkeiten: z.B. die Workshops für Fachkräfte an den bosnischen Gerichten, um einen sensibleren Umgang mit Zeuginnen in Kriegs­verbrechens­prozessen zu fördern.

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#ZukunftDemokratie


Das Bundesbildungsministerium plant, die Förderung von über 200 Projekten im Programm Demokratie leben! einzustellen. Von den Kürzungen betroffen sind zahlreiche Akteur*innen, die seit Jahren und Jahrzehnten in der Prävention von Rechtsextremismus, der demokratischen Bildungsarbeit und dem Gewaltschutz tätig sind. Unter anderem die Anne Frank Bildungsstätte, die radikalen Töchter oder ein Projekt der Frauenhauskoordinierung e.V.

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Newsletter Feb. 26


Viel Neues in diesem neuen Jahr: In Kairo bauen unsere Partnerinnen die Unterstützung für sudanesische geflüchtete Frauen weiter aus; in Syrien sollen die Rechte der Frauen in den Wiederaufbauprozess eingebunden werden, AMICA ist dabei. Im Mittelmeer unterstützen wir SOS-Humanity bei einem geschlechtsspezifischen und traumasensiblen Betreuungskonzept auf ihrem neuen Rettungsschiff. Mehr in unserem Newsletter!

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