Newsletter | Juli 21

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Unser Newsletter vom Juli-August 2021
Liebe Freund*innen,
es wächst! Unser Freundeskreis wird immer größer: In den letzten Wochen durften wir unsere neuen Fördermitglieder herzlich willkommen heißen. Danke an alle, die uns auf diesem Weg (weiter) unterstützen möchten!

Auch das ehrenamtliche Engagement wächst: Neue Mitstreiter*innen sind dazu gekommen und bringen frische Ideen mit. Für das nächste AMICA-Café im September planen sie einen Austausch mit langjährigen Unterstützer*innen und Mitbegründer*innen (siehe unten). Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf!
Diese positive Dynamik haben wir auch neulich "in Echt" bei unserer  Mitgliederversammlung am 16. Juli gespürt. Unten findet ihr einige Bilder und Eindrücke von diesem schönen Abend sowie alle kommenden Veranstaltungen. Frauenrechte und Solidarität kennen keine Sommerpause.

Sommerliche Grüße
Euer AMICA Team

PS: Freie Kinokarten für den Film "Quo Vadis, Aida?", den ergreifenden Film von Jasmila Žbanić über den Genozid in Srebrenica: Als offizielle Kooperationspartnerin verlost AMICA fünf Karten und lädt zur Filmpremiere in Freiburg ein. Bei Interesse, schreibt uns eine Email! (» mehr Infos unten).
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SCHWERPUNKT: AMICA-MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Mit Schwung und Engagement!

Am 16. Juli fand unsere jährliche Mitgliederversammlung in den Räumlichkeiten der Fabrik statt. Wir sind bis heute vom Schwung und Engagement aller Teilnehmenden überwältigt!

Es war ein schöner Abend, mit spannenden und professionellen Einblicken in die Projektarbeit. Beim anschließenden Beisammensein haben sich Haupt- und Ehrenamtliche, langjährige Mitglieder und neu hinzugekommene Unterstützer*innen gemütlich ausgetauscht und kennengelernt.

Danke auch an alle, die aus Norddeutschland online teilgenommen haben! 
Aktiv dabei! Die Mitglieder wählen den Vorstand erneut für zwei Jahre. Foto: Fabian Mondl
Foto: Fabian Mondl
Foto: Fabian Mondl
Wir können nicht genug wiederholen, wie toll es war, viele von unseren Unterstützer*innen (wieder) zu sehen, die Zeit miteinander zu genießen und so viel Begeisterung zu spüren! Nach anderthalb Jahren Pandemie ist das alles andere als selbstverständlich, aber: allen Einschränkungen zum Trotz lebt und wächst die AMICA Community. Damit gehen wir energiegeladen in den Sommer und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
 
Lerne unsere Unterstützer*innen kennen!

✎ AMICA-Vorstand neu gewählt

Ein gut eingespieltes Team wurde erneut für zwei Jahre gewählt:
Vorsitzende: Gabriele Michel
Schriftführerin: Ruth Meßmer
Schatzmeisterin*: Leona Cordi
Beisitzerin: Ute Morgenroth
Ein riesengroßes Dankeschön an Euch vier für Euer Engagement und Eure Zuverlässigkeit!

Wir freuen uns besonders, zwei neue Vorstandsmitglieder zu begrüßen:
Andrea Zimmerman und Petra Lange-Groß (beide als Beiszitzerinnen*).
Beide sind langjährige Mitglieder bei AMICA und bringen ganz viel Engagement, Expertise und Tatendrang mit! Wir freuen uns sehr, Euch an Bord zu haben!


* vorbehaltlich der Eintragung der Satzungsänderung
Oben von links nach rechts: Gabriele Michel, Ruth Meßmer, Leona Cordi und unten: Ute Morgenroth, Petra Lange-Groß (Fotos: Fabian Mondl) und unten rechts: Andrea Zimmermann (Foto: Jürgen Keiper)
Mehr zu unserem Vorstand
SCHWERPUNKT: AMICA-MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Stimmen und Eindrücke

Foto: Fabian Mondl

„Die Pandemie hat uns alle an unsere Grenzen gebracht. [...] Gleichzeitig hat die Pandemie uns als AMICA mit unseren Partnerinnen enger zusammen geschweißt. Auch die hohe Krisenkompetenz insbesondere unserer Partnerinnen, die wahnsinnig kreativ und ideenreich auf die Pandemie reagiert haben, war eine positive Erfahrung. [...] Hervorzuheben ist auch die viele langjährige Unterstützung durch Ehrenamtliche. Ohne ihre Expertise und Erfahrung, deren Unterstützung nicht selbstverständlich ist, ist AMICA nicht denkbar.“
 
Leona Cordi, Schriftführerin im AMICA-Vorstand seit 2017.
Foto: Fabian Mondl

„Eine Sache ist wesentlich, wenn man auf AMICAs Entwicklung im letzten Jahr oder in den letzten Jahren zurückblickt. Wir haben uns zunehmend politisiert. Dies liegt sicherlich auch an den vielen Frauen, die weltweit für ihre Rechte auf die Straße gehen. Schaut man nach Belarus oder in die Türkei oder nach Polen: Die Frauen dort lassen sich nicht entmutigen. Das hat etwas Ansteckendes. Auch unsere Partnerinnen in den Partnerländern halten ihre Arbeit aufrecht und diese Energie überträgt sich auf uns. 

Ich bin überzeugt, dass Frauen besser ausgestattet sind, um sich Transformation zuzumuten und diese auch durchzusetzen und genau in diese globale Dynamik sehe ich uns als AMICA eingebettet.
"


Gabriele Michel, Vorsitzende im AMICA-Vorstand seit 2012.
"Klar ist, dass AMICA ein wichtiger Teil der FABRIK ist und auf lange Sicht hier vor Ort bleibt. Ich hoffe sehr, ihr fühlt euch wohl hier, insbesondere in den neuen Büroräumen."

Martin Gönnheimer, neuer Geschäftsführer der Fabrik, war auch bei unserer Mitglieder­versammlung dabei. Herzlichen Dank an Dich, lieber Martin, und an die gesamte Fabrik für die Unterstützung. Wir sind froh, dazu zu gehören und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

DAS WORT DES MONATS

Globale Geschlechtergerechtigkeit bedeutet, dass jeder Mensch weltweit die gleichen Chancen, Rechte und Pflichten hat, unabhängig des Geschlechts, sowohl auf der individuellen, als auch auf der gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Ebene.

Leider herrscht bspw. in Bezug auf Löhne, politische Teilhabe und Bildung sowie Zukunftschancen noch immer keine (globale) Geschlechtergerechtigkeit!  

Um diese Geschlechterungleichheit zu bekämpfen müssen sowohl die individuelle, zivilgesellschaftliche Ebene (bottum-up), als auch die staatliche und rechtliche Ebene (top-down) angegangen werden.

Ein Aspekt des bottum-up Ansatzes ist es, Personen individuell zu stärken, zu unterstützen und ihre Selbstwirksamkeit und ihr Selbstvertrauen zu festigen. Dies bieten unsere Partner­organisationen durch psychosoziale Beratungen, oder Aus- und Weiter­bildungs­programme, wie bspw. zur Krankenpflegerin in Libyen, an.

Gleichzeitig müssen auch diskriminierende Strukturen in der Politik und Gesetzgebung abgeschafft werden (top-down). Daher fordern sowohl AMICA als auch unsere Partnerorganisationen die Umsetzung der
UN-Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit” ein.
Was ist die UN-Resolution 1325?

VERANSTALTUNGSHINWEISE
Unsere Termine im Sommer: Meldet euch an!

Film-Premiere | Quo Vadis, Aida?


Als offizielle Kooperationspartnerin des oskarnominierten Filmes "Quo Vadis, Aida?" laden wir zur Kino-Premiere am 5. August im Friedrichsbau in Freiburg ein.

Der Film erzählt von den erschütternden Tagen des Genozids von Srebrenica aus Perspetive einer Frau, die als Dolmetscherin für die UN-Soldaten arbeitet. Es ist ein mutiger Film über eine mutige Frau und ihre Kraft das Grauen zu überwinden und weiterzuleben. Die Regisseurin Jasmila Žbanić würdigt mit ihrem Film die starken Frauen von Srebrenica, die Überlebenden, die bis heute gegen das Vergessen und gegen das Leugnen des Genozids an ihren Angehörigen kämpfen. Das ist ihr auf beeindruckende und ergreifende Weise gelungen.

Wir haben fünf Kino-Gutscheine für "Quo vadis, Aida?" zu verlosen, die deutschlandweit einlösbar sind. Bei Interesse, schreibt uns eine Email (pr@amica-ev.org)!

Wann? Donnerstag, 5. August um 20.00 Uhr
Wo? Friedrichsbau, Freiburg
Begrüßung und Einführung: Hannah Riede (AMICA)
Kosten: Kino-Eintrittskarte
Bosnien, Juli 1995. Aida ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srbrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen.

AMICA Café | "Wir haben nicht tatenlos zugeschaut": Von Kriegshilfe zur Frauenrechtsorganisation


Für das zweite öffentliche AMICA-Café laden unsere Ehrenamtlichen zu einem "AMICA-Rückblick" ein. Die Mitbegründer*innen und langjährigen Unterstützer*innen Erik Roth und Doris Läer werden von den Anfangszeiten erzählen: die große Betroffenheit in der deutschen Friedensbewegung angesichts des Bosnienkriegs, die ersten Hilfsaktionen, die Reisen aus Freiburg in das Kriegsgebiet, die internationale Freundschaft und die ersten Schritte einer Hilfsorganisation, die innerhalb von wenigen Jahren zu einer professionellen Frauenrechtsorganisation angewachsen ist.

Wann? Donnerstag, 30. September um 18.00 Uhr
Wo? wird noch mitgeteilt
Kosten: Eintritt frei
Woher kommt AMICA?
#ICH_MACH_MIT!

Doris Läer

Doris gehört zu der ersten Generation, die AMICA initiiert und über Jahre getragen hat. Im sozio-kulturellen Zentrum Fabrik in Freiburg sammelten sie  Hilfsgüter, Bekleidung, Lebensmittel und Medikamente, mieteten LKWs und machten sich auf die gefährliche Reise nach Tuzla, mitten ins Kriegsgebiet. Auch Doris fuhr nach Tuzla.
 
"Mein Name ist Doris Läer, ich bin seit 1994 bei AMICA engagiert. 20 Jahre habe ich viel Zeit und Energie mit und für AMICA eingesetzt, seit 2014 schaue ich mehr vom Seniorinnenbänkchen aus auf das Geschehen.

Ich selbst bin wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg geboren und war Anfang der 90er entsetzt, dass wieder ein Krieg in Europa - in Bosnien - ausgebrochen war. Dagegen wollte ich etwas tun und fand so zu AMICA, wo von Beginn an Ehrenamtliche eine wichtige Rolle spielten. Wir trafen uns regelmäßig 1-2 mal wöchentlich, um gemeinsam Entwicklungen zu besprechen, Entscheidungen zu fällen und die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen zu unterstützen.

Wir alle betraten ja absolutes Neuland mit der Entwicklung AMICAs von einer reinen Hilfsorganisation zu einer politisch und feministisch orientierten zivilgesellschaftlichen NGO (Nichtregierungsorganisation)."
» Mehr zu Leona Cordi
» Mehr zu Abigail Slate
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AMICA ist eine gemeinnützige, unabhängige Frauenrechtsorganisation und finanziert sich maßgeblich über Spenden. Jede Zuwendung ist ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für Geschlechtergerechtigkeit weltweit.

Mehr zu unserer Verpflichtung zu Klarheit und Transparenz auf unserer Website.

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