Studie von Oxfam

1% der Menschheit besitzt 45% des globalen Vermögens.
12,5 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit leisten Frauen und Mädchen täglich.
3,4 Milliarden Menschen weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze.

Die Zahlen der neuen Oxfam Studie zur globalen Ungleichheit zeichnen ein düsteres Bild: Die globale Ungleichheit wächst, darunter leiden überproportional oft Frauen und Mädchen. Sie sind häufiger von extremer Armut betroffen, arbeiten öfter in prekären Verhältnissen und leisten die meiste unbezahlte Care-Arbeit. Kinder erziehen, Mitmenschen pflegen, kochen, putzen, Wasser holen – all das sind Tätigkeiten, die unabdinglich für eine funktionierende Gesellschaft sind, aber nicht entlohnt werden. Dass hauptsächlich Frauen diese Arbeit leisten, verstärkt die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern.

Diese unbezahlte Arbeit hat einen ökonomischen Wert von 10,8 Billionen US-Dollar! Geld, das Menschen, die diese Arbeiten verrichten nie zu Gesicht bekommen. Zugleich wird damit auch signalisiert: eure Arbeit ist nichts wert. Das muss sich ändern! Doch dazu benötigt es ein globales wirtschaftliches Umdenken einen gezielten Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit und ein System, das nicht nur den Reichen nutzt, sondern den Armen dient.

Weitere Nachrichten

Newsletter Dez. 2022


In diesem letzten Newsletter des Jahres geben wir Einblicke in unsere Projekte in der Ukraine, in Libyen und in Bosnien und Herzegowina. Wir bedanken uns noch mal ganz herzlich für die große Solidarität, die wir in diesem Jahr gespürt haben und wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit!

Weiterlesen

Newsletter Nov. 2022


In unserem neuen Newsletter finden Sie Neuigkeiten zu unserer Arbeit in der Ukraine und in Libyen sowie alle AMICA-Veranstaltungen im November und Dezember. Sie wollen informiert bleiben? Hier können Sie das Formular ausfüllen und den Newsletter "AMICA in Kürze" abonnieren.

Weiterlesen

Treffen in Warschau


Gestärkt und tief beeindruckt kommen wir aus Warschau zurück. Dort haben wir letzte Woche Anfang August seit Beginn des Angriffskriegs, unsere ukrainischen Partnerinnen Marina, Katerina und Olha persönlich getroffen. Es waren drei intensive Arbeitstage voller Verbundenheit und Menschlichkeit. Hier ein paar Reiseeindrücke.

Weiterlesen

1 2 3 19
Spenden