Studie von Oxfam

1% der Menschheit besitzt 45% des globalen Vermögens.
12,5 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit leisten Frauen und Mädchen täglich.
3,4 Milliarden Menschen weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze.

Die Zahlen der neuen Oxfam Studie zur globalen Ungleichheit zeichnen ein düsteres Bild: Die globale Ungleichheit wächst, darunter leiden überproportional oft Frauen und Mädchen. Sie sind häufiger von extremer Armut betroffen, arbeiten öfter in prekären Verhältnissen und leisten die meiste unbezahlte Care-Arbeit. Kinder erziehen, Mitmenschen pflegen, kochen, putzen, Wasser holen – all das sind Tätigkeiten, die unabdinglich für eine funktionierende Gesellschaft sind, aber nicht entlohnt werden. Dass hauptsächlich Frauen diese Arbeit leisten, verstärkt die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern.

Diese unbezahlte Arbeit hat einen ökonomischen Wert von 10,8 Billionen US-Dollar! Geld, das Menschen, die diese Arbeiten verrichten nie zu Gesicht bekommen. Zugleich wird damit auch signalisiert: eure Arbeit ist nichts wert. Das muss sich ändern! Doch dazu benötigt es ein globales wirtschaftliches Umdenken einen gezielten Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit und ein System, das nicht nur den Reichen nutzt, sondern den Armen dient.

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