Studie von Oxfam

1% der Menschheit besitzt 45% des globalen Vermögens.
12,5 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit leisten Frauen und Mädchen täglich.
3,4 Milliarden Menschen weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze.

Die Zahlen der neuen Oxfam Studie zur globalen Ungleichheit zeichnen ein düsteres Bild: Die globale Ungleichheit wächst, darunter leiden überproportional oft Frauen und Mädchen. Sie sind häufiger von extremer Armut betroffen, arbeiten öfter in prekären Verhältnissen und leisten die meiste unbezahlte Care-Arbeit. Kinder erziehen, Mitmenschen pflegen, kochen, putzen, Wasser holen – all das sind Tätigkeiten, die unabdinglich für eine funktionierende Gesellschaft sind, aber nicht entlohnt werden. Dass hauptsächlich Frauen diese Arbeit leisten, verstärkt die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern.

Diese unbezahlte Arbeit hat einen ökonomischen Wert von 10,8 Billionen US-Dollar! Geld, das Menschen, die diese Arbeiten verrichten nie zu Gesicht bekommen. Zugleich wird damit auch signalisiert: eure Arbeit ist nichts wert. Das muss sich ändern! Doch dazu benötigt es ein globales wirtschaftliches Umdenken einen gezielten Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit und ein System, das nicht nur den Reichen nutzt, sondern den Armen dient.

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Newsletter April 26


Aktuell stehen Frauen und Demokratie unter verstärktem Beschuss. Frauen sind auf der Flucht vor sexualisierter Kriegsgewalt und Gräueltaten wie im Sudan. Der politische Diskurs ignoriert die Belange der Frauen, instrumentalisiert sie oder agiert gegen sie. Doch es gibt auch positive Neuigkeiten: z.B. die Workshops für Fachkräfte an den bosnischen Gerichten, um einen sensibleren Umgang mit Zeuginnen in Kriegs­verbrechens­prozessen zu fördern.

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#ZukunftDemokratie


Das Bundesbildungsministerium plant, die Förderung von über 200 Projekten im Programm Demokratie leben! einzustellen. Von den Kürzungen betroffen sind zahlreiche Akteur*innen, die seit Jahren und Jahrzehnten in der Prävention von Rechtsextremismus, der demokratischen Bildungsarbeit und dem Gewaltschutz tätig sind. Unter anderem die Anne Frank Bildungsstätte, die radikalen Töchter oder ein Projekt der Frauenhauskoordinierung e.V.

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Newsletter Feb. 26


Viel Neues in diesem neuen Jahr: In Kairo bauen unsere Partnerinnen die Unterstützung für sudanesische geflüchtete Frauen weiter aus; in Syrien sollen die Rechte der Frauen in den Wiederaufbauprozess eingebunden werden, AMICA ist dabei. Im Mittelmeer unterstützen wir SOS-Humanity bei einem geschlechtsspezifischen und traumasensiblen Betreuungskonzept auf ihrem neuen Rettungsschiff. Mehr in unserem Newsletter!

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