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Spendenaufruf

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Im Libanon werden immer mehr junge Mädchen mit viel älteren Männern zwangsverheiratet. Mädchen, die aus ihrer Heimat Syrien fliehen mussten, schweben in besonders großer Gefahr, sexuellen Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt in der Ehe zu erleiden. Bitte unterstützen Sie unsere Partnerinnen vor Ort dabei, Flüchtlingsfamilien über die Folgen der Zwangsehe aufzuklären und junge Mädchen zu beraten!

 

„Meine Tochter soll ihre Träume leben können“, sagt Layla*. „Sie soll die Chance bekommen, die mir keiner gab.“ Bei ihrer Eheschließung war Layla 15 Jahre alt, ihre älteste Tochter ist jetzt zehn. Die junge Mutter floh allein mit ihren drei Kindern aus Syrien und lebt seither in einem Flüchtlingscamp im Libanon.

Frauen wie Layla benötigen Ihre Hilfe, um junge Mädchen davor zu schützen, als Kinder verheiratet zu werden. „Wenn man dir sagt, du wirst heiraten, darfst du nichts dazu sagen. Mir war damals nicht einmal klar, was Ehe bedeutet“, berichtet Layla. In der Nacht vor der Hochzeit malte sie sich aus, wie sie wieder mit ihren Freundinnen durch die Flure ihrer Schule rennen und ihr Klassenzimmer betreten würde. Ihre Klasse und ihre Freundinnen sah Layla nie wieder. Ihr Ehemann erlaubte ihr nicht, weiter zur Schule zu gehen und zu lernen.

Immer mehr junge syrische Mädchen werden mit viel älteren Männern zwangsverheiratet. Vor dem Krieg in Syrien war bei 13% der Eheschließungen ein Partner minderjährig, inzwischen sind es 51 %. Oft ist die wirtschaftliche Not der Familien die Ursache. Mädchen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, schweben deshalb in besonders großer Gefahr. Ihnen drohen sexueller Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt in der Ehe. Viele müssen die Schule abbrechen, sie sind isoliert  und vereinsamen.

Nach einer Weiterbildung in unserem Frauenzentrum berät Layla nun Familien und ermutigt junge Frauen, ihren Bildungsweg fortzusetzen. Sie sagt: „Was ich mir für meine Tochter wünsche, wünsche ich mir für alle Mädchen.“

Bitte helfen Sie Layla dabei, die Zwangsheirat von jungen Mädchen im Libanon zu bekämpfen!

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*Name geändert

Im Focus

Skandalöse Sicherheit

Seit den neunziger Jahren gilt sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten im Sinne der Statuten des Internationalen Strafgerichtshof als Kriegsverbrechen und als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Jahr 2000 verabschiedete der Sicherheitstrat der Vereinten Nationen die Resolution 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Darin werden wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen gegen sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten gefordert. Allerdings geht sexualisierte Gewalt immer wieder auch von Männern aus, die als rettende Instanzen eingesetzt sind: von Blauhelmsoldaten. Von Gabriele Michel

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Aktion Werde AMICA!

AMICA_Bastelanleitung_Titel.jpgKennen Sie die Sorgenpüppchen? Abends vor dem Einschlafen erzählt man ihnen von den Sorgen, legt sie unters Kopfkissen und am nächsten Morgen sind die Sorgen verschwunden – so heißt es.

Von dieser wunderschönen Idee haben wir uns inspirieren lassen.In liebevoller Handarbeit stellen Menschen aus ganz Deutschland unsere kleine "Freundinnen" her. Wir nehmen Ihre persönliche AMICA mit auf unsere Auslandsreisen und verschenken sie an Frauen und Mädchen in Not. Das Wissen, dass mit dieser Geste gute Wünsche verbunden sind, berührt viele Beschenkte sehr, denn oft sind sie mit ihren Sorgen ganz allein.

Sie können die AMICAs als Motive auf Postern, Postkarten oder Pflasterbriefchen erwerben. Durch einen Einkauf in unserem Shop unterstützen Sie unsere Projekte in Krisenregionen. Denn jede AMICA ist ein Symbol gegen die Gewalt, die Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten widerfährt. Jeden Tag. In fast allen Kriegen weltweit.

Machen Sie mit und werden auch Sie eine Freundin oder ein Freund für Frauen in Not!

Nach dieser Bastelanleitung können Sie ganz einfach Ihr persönliches Sorgen-Püppchen herstellen.

 

Helfen Sie mit

Bereits 50 € sichern den Rechtsbeistand, 80 € die Weiterbildung und 150 € die psychologische Betreuung für eine Frau im Krisengebiet:

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