Newsletter | Dez. 21

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Unser Newsletter vom Dezember 2021
Liebe Freund*innen,

ein weiteres schwieriges Jahr geht zu Ende. Ein weiteres Jahr der weltweiten Pandemie, voller Schreckensmeldungen, voller Sorge. Auch aus unseren Partnerregionen hören wir wenig Gutes, Konflikte verhärten sich, flammen wieder auf, drohen zu eskalieren. Mir fällt es dieses Jahr schwer, ermutigende Worte für das Innehalten zwischen den Jahren zu finden.
Wenn ich aber in mich hineinhöre, dann empfinde ich Sehnsucht. Eine Sehnsucht, die uns als Menschen alle eint. Die uns zusammenführt, die uns erfüllt die uns mutig sein und Kraft schöpfen lässt. Die Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Frieden, nach Menschlichkeit, nach Normalität, nach Gesundheit. Es ist diese Sehnsucht, die uns mit unseren Partnerinnen verbindet. Sie zeigen uns, dass wir gut daran tun, zusammenzuhalten, dass es geht und dass es vor allem auch wirkt. Wir sind stolz darauf, was unsere Partnerinnen in diesen Zeiten erreichen können, wieviel Mut, Liebe und Hoffnung von ihnen ausgeht - und das möchten wir an Sie und Euch weitergeben, denn Ihr seid Teil davon.

Solidarität ist und bleibt die Antwort auf die Krise - im Großen wie im Kleinen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch Momente des Friedens und der Kraft, des Widerstands aber auch des Annehmens, der Liebe und des Zusammenhalts und einen mutigen Start in das neue Jahr.

Herzlichen Dank an alle und solidarische Grüße

Cornelia Grothe
Geschäftsführerin
 
PS: Wie wäre es, Solidarität zu verschenken? Spende dieses Weihnachten im Namen deiner Beschenkten und unterstütze so Frauen in Kriegs- und Krisengebieten! Über unser Online-Spendenformular erhälst du eine Spendenurkunde.
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Frauen stärken. Freund*in werden!

Frauenrechte sind Menschenrechte – hier und überall. Als Fördermitglied unterstützt Du Frauen in Kriegs- und Krisengebieten.
Post-Produktion: FALK FILM | Fotos: Nada Harib (Libyen), Sama Beydoun (Libanon) | Interview-Auszüge: Moving Ideas Filmproduktion (Post-Produktion), Badr Tayib Mohammed (Dreh in Libyen), Lujain Jo (Dreh im Libanon)
Ein Riesendankeschön an Lara Olbeter und das Team von FALKFILM für die Herstellung dieses Videos und die unentgeltliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf mehr!
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LIBYEN

Träume weben, Zukunft knüpfen

Unter diesem schönen Namen ist unser neues Projekt in Misrata (Libyen) im Dezember gestartet: 30 Frauen nehmen an der neuen Ausbildung zum traditionellen Teppichweben teil.
Alles eingerichtet für die Ausbildung: Webstuhl und Wolle stehen nun zur Verfügung
Ein seit Generationen von Frauen ausgeübtes Kunsthandwerk droht zu verschwinden: die Herstellung von Teppichen (Keleem) und handgewebten Decken (Batateen, Gared, Serj). Die Produkte sind nicht nur wichtiger Bestandteil der Kultur, sondern auch eine klassische Einnahmequelle für Frauen.

Die Produktion handgewebter Teppiche ist jedoch seit der Revolution 2011 und dem darauf folgenden Bürgerkrieg fast vollständig zum Erliegen gekommen. Das ist nicht nur ein Verlust lokaler Handwerkskunst, sondern nimmt vielen Frauen die Möglichkeit eines eigenen Einkommens. Die Waffenruhe seit Oktober 2020 stellt ein Hoffnungsschimmer dar. Dieser Hoffnung wollen wir mit einer Ausbildung zum Teppichweben eine Richtung geben.

Der Kurs hat am 1. Dezember angefangen. Daran nehmen 30 Frauen teil, die ein schwaches Einkommen haben und marginalisiert sind. Viele davon sind von (sexualisierter) Gewalt traumatisiert. Mit dieser Ausbildung werden sie ermächtigt, ein eigenes Geschäft aufzubauen. Im Ausbildungszentrum erhalten sie auch psychosoziale Beratung durch die Sozialarbeiterinnen unserer Partnerorganisation. Wir freuen uns sehr über den Start dieses neuen Projekts und wünsche alle Teilnehmerinnen viel Erfolg!
UKRAINE

Körperliche Selbststärkung mit und für Frauen in der Ukraine

Die Wege, AMICA zu untersützen, sind so vielfältig: Kürzlich hat das junge Freiburger Sozialunternehmen INOUMO eine Spendenaktion über Startnext für AMICA und gewaltbetroffenen Frauen im Osten der Ukraine gestartet. Das Ziel: Spenden sammeln, um Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen unserer Partnerorganisation mit körperorientierten Techniken bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Vielen Dank an Beatrice, Maureen und Lucie für die tolle Initiative und die Durchführung des Projekts von A bis Z! Wir sind sehr gespannt!
"Wir wollen Frauen in der konflikt­geprägten Ukraine Techniken aus der Körperarbeit an die Hand geben, die sie körperlich und physisch unterstützen können."
INOUMO
Über die Arbeit mit dem Körper entsteht Entspannung, eine bessere Wahrnehmung der eigenen Stärken, Grenzen und Bedürfnisse. Die Frauen* werden psychisch und physisch unterstützt und erfahren nicht zuletzt eine Wertschätzung ihrer Leistungen.


Was sind die Ziele?


Der erste Kurs ist an Frauen* gerichtet, die mit kriegs- und gewalttraumatisierten Frauen* und Mädchen arbeiten und kann mit einem Betrag von 2.500€ durchgeführt werden.

Der zweite Kurs, realisierbar mit einem Betrag von 6000€, ist ein vertiefender Kurs und eine Fortbildung, damit die Teilnehmerinnen die Techniken direkt an ihre Zielgruppe weitergeben können.
 
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PUBLIKATIONEN

Einblicke in unsere Arbeit

Unser neues Rundschreiben AMICA Aktuell 2021/2022 mit Berichten aus den Projekten sowie der AMICA-Jahresbericht 2019/2020 sind veröffentlicht! Wie sich unsere Arbeit in der Praxis für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten auswirkt – davon erhaltet Ihr in den beiden Publikationen alltagsnahe Einblicke. Wir verschicken gerne Exemplare auf Anfrage - auch online erhältlich.
Lesen und herunterladen

VERANSTALTUNGSHINWEISE

Nächster Termin im neuen Jahr

AMICA Café #Feministischer Politsalon
"Frauen, Frieden und Sicherheit": Die UN-Resolution 1325 im Blick


am 27. Januar
18:30 Uhr
online
Im Jahr 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Sie befasst sich mit der Situation von Frauen und Mädchen im Krieg und stellt einen Meilenstein im Kampf gegen geschlechtsspezifische Kriegsgewalt dar. Besonders betont wird die wichtige Rolle, die Frauen in Friedensprozessen und beim Wiederaufbau spielen. Die Umsetzung der Resolution 1325 ist jedoch bis heute mangelhaft. Wie wird sie in der Praxis umgesetzt – mit welchen Erfolgen und Defiziten?

Über die gegenwärtigen Herausforderungen bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in bewaffneten Konflikten auf Grundlage der Agenda 1325 berichtet Britta Wasserloos, Referentin bei AMICA e.V. Am Beispiel der Arbeit der Frauenrechtsorganisation AMICA in Kriegs-und Krisengebieten zeigt sie zudem zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Resolution 1325 auf, um Geschlechtergerechtigkeit in Kriegsgebieten und Post-Konflikt-Gesellschaften herzustellen.

Wann? Donnerstag, 27. Dezember, 18:30 Uhr
Wo? Online via ZOOM
Referentin: Britta Wasserloos, AMICA-Referentin für die Ukraine
Veranstalter: AMICA, Evangelische Frauen in Baden und im Norden
Kosten: Kostenlos
Anmeldung: office@amica-ev.org
 
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